Schmuckthema Nummer Eins

Infos zu Perlen

Durch alle Epochen blieben sie ewig jung: Der älteste Perlenschmuck, die Grabbeigabe eines persischen Königs, wird auf etwa 4300 Jahre geschätzt - heute prägen Perlen die topaktuelle Kollektion des neuen Jahrtausends.

Im Mittelpunkt steht dabei die edle Tahiti-Perle von den Korallenriffen Polynesiens. Ihr einzigartiger Lüster, ein Glanz, der von innen zu kommen scheint, schillert in einem Spektrum von Schwarz, Pfauengrün und Nachtblau bis zu zartem Grau.

Heute muss man sich nicht mehr auf den Glücksfund einer wild gewachsenen Perle verlassen, doch auch die Zuchtperle bleibt ein Wunder der Natur. Ein Fremdkörper der Muschelschale - bei Naturperlen Zufall, bei Zuchtperlen vom Menschen eingesetzt - ist der Anfang. Bis zu 6 Jahre (!) braucht die Perlenauster, um das Korn mit Perlmutt zu umhüllen und eine Perle zu formen. Doch nur etwa ein Drittel der Austern bildet überhaupt verwendbare Schmuckperlen, und nur eine oder zwei von hundert sind annähernd vollkommen...

Im weltweiten Zuchtperlenangebot haben Tahiti-Perlen nur einen Anteil von 1% und gehören damit zu den exklusivsten. Die neue Kollektion ergänzt ihre sinnliche Schönheit durch die verspielte Heiterkeit der kleineren Süsswasserperlen. Geheimnisvolle Mythen erhöhen noch die Faszination: Schon immer gelten Perlen als Geschenke der Götter, Glückssymbol Liebeszauber, Schutz- und Heilsbringer. Man sagt, sie seien Tränen der Engel, vom Himmel herabgefallen ins Meer...

Einige Tipps: Lassen Sie Perlenschmuck einmal im Jahr von der Bijouterie am Bogen überprüfen. Perlen lieben die Wärme der Haut und werden schöner, je öfter man sie trägt. Durch Abreiben mit einem weichen Tuch behalten sie ihren Schimmer. Achtung vor Parfum und Haarspray! Perlen stets erst nach dem Schminken anlegen, und bitte beim Baden und Sonnen zu Hause lassen: Hitze, Sand und unreines Wasser schaden dem Glanz.

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