Tissot Uhren

Das Unternehmen wurde von Charles-Emile Tissot und dessen Vater gegründet. Sie eröffneten im Jahr 1853 eine Uhrmacher-Werkstatt in Le Locle, im schweizer Jura Gebirge. Charles-Emile hatte nach seiner Uhrmacherlehre einige Jahre lang in den USA gelebt, um sich weiterzubilden und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Von Anfang an fertigte die Werkstatt Taschenuhren mit zwei Zeitzonen. Das Erfolgsmodell "Savonnette" gehört noch heute zur aktuellen Produktpalette des Unternehmens. Charles-Emile verkaufte seine ansprechenden und präzise laufenden Taschenuhren vor allem in den USA und Russland. Die Marke errang in dieser Zeit einen hervorragenden Ruf und die Uhrmacher-Werkstatt wurde schon bald zur Manufaktur ausgebaut.

1881 ging Charles-Emile als Abgeordneter in den Nationalrat der Schweiz. Er hatte sich einen Namen als Experte für Industrie und Handel gemacht und wurde vom Bundesrat zu den Weltausstellungen 1889 nach Paris und 1893 nach Chicago entsandt. Bereits 1883 hatte er die Leitung des Unternehmens an seien ältesten Sohn Charles übergeben. Charles-Emile starb 1910 in Le Locle. 

Auch Charles (1860 bis 1936) reiste um die Welt und sorgte für einen stetig steigenden Bekanntheitsgrad der Uhrenmarke. Sein Sohn Paul begann derweil ab 1915 mit der Fertigung von Armbanduhren. Ab 1920 fertigte man auch die Uhrwerke selbst. Damit unterstrich das Unternehmen noch einmal seinen Leitsatz, erstklassige Ware zu erschwinglichen Preisen zu produzieren, dem es bis heute treu geblieben ist. 

Antimagnetische Uhr wird zu neuem Standard

Nach der Weltwirtschaftskrise schloss sich Tissot im Jahr 1930 mit der Marke "Omega" zur "Société Suisse pour lÍndustrie Horlogère Holding (SSIH)" zusammen. Tissot entwickelte in diesem Jahr die erste antimagnetische Uhr und legte damit den Grundstein für eine noch heute gültige DIN-Norm. Nur Uhren die unter Magnetfeldeinfluss nicht stehen bleiben und nicht falsch gehen, dürfen als antimagnetisch bezeichnet werden. 1971 brachte das Unternehmen mit der IDEA, die auch als "Astrolon" bekannt wurde, eine Uhr heraus, die aus nur 52 Teilen und hauptsächlich aus Kunststoff bestand. Sie wurde zur Basis für die zehn Jahre später entwickelte "Swatch". Bekannt sind auch die "Rockwatch" von 1987, die aus Granit gefertigt ist, und die "Woodwatch" von 1991, mit hölzernem Gehäuse. 

Multifunktion und T-Touch Modelle im Trend

Seit 1998 firmiert das Unternehmen als Swatch Group SA, mit Firmensitz in Neuenburg. Präsident ist François Thiébaud. Bereits ab 1999 setzte er sehr erfolgreich auf zwei Flagship-Linien mit Multifunktion und Touchscreen, der T-Tactile und der Tissot T-Touch. Stoppuhr, Alarm, Höhenmeter, Kompass sowie alle anderen Funktionen werden durch die Berührung des Uhrenglases gesteuert. Die große Beliebtheit der Tissot T-Touch trägt zum weiteren Erfolg der Marke bei und unterstützt den anhaltenden Wachstumskurs des Unternehmens. Die Marke ist aktuell in über 160 Ländern in mehr als 14.000 Verkaufsstellen vertreten und betreibt knapp 200 Monobrand-Stores. Mit seinem Leitspruch "Innovators by Tradition" bürgt das Unternehmen für steten Fortschritt auf Basis seiner langen Tradition.


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